„Ist mein Auto fertig?"
Bis zu 45 % der Werkstatt-Anrufe gehen verloren — die meisten sind Statusfragen. Ab jetzt schauen Kunden selbst nach.
Werkstattdesk führt Aufträge, Termine, Rechnungen, Lager und Buchhaltung. Und Jessica, die eingebaute KI-Assistentin, erledigt den Papierkram, bevor er sich stapelt — aus Ihren eigenen Daten, nie aus der Fantasie.
Keine Einrichtungsgebühr · monatlich kündbar · Datenimport inklusive
HU-Wache: M-KR 0481 läuft in 21 Tagen ab — Erinnerung an Herrn Kraus vorbereitet.
✓Posteingang: 12 E-Mails sortiert — 2 Lieferantenrechnungen erkannt und als Eingangsrechnung verbucht.
✓Terminbuchung: Frau Brandt hat online 8:00 Uhr gebucht — steht im Kalender, Bestätigung ist raus.
✓Fahrzeugschein-Foto von Frau Behrens gelesen — Fahrzeug angelegt, Termin vorgeschlagen.
✓Sie: „Jessica, KVA für Zahnriemenwechsel am Golf 7."
Vom QR-Eincheck bis zur bezahlten Rechnung — schauen Sie einfach zu. Läuft von selbst, dauert eine halbe Minute.
Octavia · Zahnriemen
Termin 10:30 · angenommen
Corsa · Ölservice
T. Okafor übernimmt
Kuga · Reifenwechsel
SMS verschickt ✓
Golf 7 · Bremsen VA
Frau Behrens · wartet nicht
QR-Eincheck an der Tür: Frau Behrens · Golf 7
„Bremsen quietschen" · Schlüssel im Kasten
Beispielansicht
Wir haben zugehört, was Werkstattinhaber wirklich nervt — und auf jeden dieser Sätze eine Antwort gebaut.
Bis zu 45 % der Werkstatt-Anrufe gehen verloren — die meisten sind Statusfragen. Ab jetzt schauen Kunden selbst nach.
Zettel und Doppeleingabe fressen bis zu 20 % des Arbeitstags. Bei Werkstattdesk wird jede Information genau einmal erfasst.
Fürs Büro findet man niemanden — also macht es der Chef nach Feierabend. Die eingebaute Bürokraft heißt Jessica.
Jeder vierte Autofahrer verpasst die HU — und nur die Hälfte wird von ihrer Werkstatt erinnert. Ihre Kunden ab jetzt: immer.
Wer hat gezahlt, wer nicht? Ohne System fällt es erst auf, wenn das Konto kneift — dabei ist das Geld längst verdient.
Jahresverträge, Updates vom Techniker, Support in der Warteschleife. Wir halten Sie mit dem Produkt — nicht mit dem Vertrag.
Zahlen aus DEKRA/Ipsos, kfz-betrieb/KÜS Trend-Tacho, Bitkom 2025 und Branchen-Ratgebern — Quellen in der Marktanalyse.
Ihre Leute gehen um fünf. Sie sitzen dann noch da — Rechnungen, E-Mails, Kasse. Stellen Sie die Regler auf Ihren Betrieb und schauen Sie, was die Software davon übernimmt.
RECHENBEISPIEL · Annahme: ~4 Std. Verwaltung pro Woche je Betrieb + ~45 Min. je Mitarbeiter — davon lässt sich erfahrungsgemäß gut die Hälfte automatisieren.
Und um 17 Uhr gehen alle nach Hause. Auch Sie.
Das billigste Geld steckt in Aufträgen, die schon in Ihrer Halle stehen — und versickert an vier Stellen. Werkstattdesk hält sie dicht.
Vier Lecks — offene Freigaben, unbeantwortete Angebote, vergessene Positionen, aufgeschobene Mahnungen. Werkstattdesk hält alle vier dicht, ohne dass Sie daran denken müssen. Wie genau →
Kunde kommt wegen 130 € — und die Bremse vorne ist fällig. Genau hier versickert sonst das Geld. Schauen Sie zu, wie es im Haus bleibt.
Beispielansicht
Keine Händler-Liste, keine Schnittstellen-Pflege: Der Greifer ist die Browser-Erweiterung von Werkstattdesk. Sie bestellen dort, wo Sie immer bestellen — er bringt die Teile in den Auftrag. Ohne Abtippen.
Ein Klick, und VIN, HSN/TSN und Kennzeichen aus dem laufenden Auftrag stehen in der Fahrzeugsuche des Teilekatalogs. Nichts abtippen — und nichts falsch abtippen.
Großhändler, Teilekatalog, eBay: Der Greifer liest den Warenkorb der Seite, auf der Sie gerade stehen. Er muss den Shop dafür nicht kennen.
Die Positionen liegen im Auftrag — Einkaufspreis erkannt, Verkaufspreis nach Ihrer Kalkulation. Werkstattdesk muss dafür nicht offen sein; ein Klick öffnet den Auftrag direkt.
Neuer Lieferant, anderer Shop, das seltene Teil von eBay? Einfach bestellen — kompatibel ist es schon.
Module, Vorlagen und sogar Jessicas Fachvokabular passen sich Ihrem Gewerk an — und Ihrer Größe.
Der Vollausbau: HU-Wache, Flotten, Ersatzwagen, Reifenlager — alles an Bord.
Saisonspitzen im Griff: Einlagerung, Frühjahrs-Checks, Termin-Wellen.
Kabinen-Planung, Foto-Dokumentation am Auftrag, Kunden-Updates von selbst.
Einlagerung mit Stellplatz-Logik, Saisonwechsel-Wellen, Express-Termine.
Und in jeder Größe: vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Team mit zwei Standorten — Module, die Sie nicht brauchen, bleiben einfach aus.
Und der Rest? Alles drin — ein System für den ganzen Betrieb:
Für den Einstieg in die digitale Werkstatt
39 € / Monat zzgl. USt.
Jährlich 390 € — 2 Monate geschenkt
Alles drin — der Betrieb läuft von selbst mit
129 € / Monat zzgl. USt.
Jährlich 1.290 € — 2 Monate geschenkt
Der digitale Kern — mit Jessica
89 € / Monat zzgl. USt.
Jährlich 890 € — 2 Monate geschenkt
Monatlich kündbar · 14 Tage gratis · Jahreszahlung: 2 Monate geschenkt · Gründer-Bonus: 3 Monate · Alle Details ansehen →
Jessica ist kein Chatbot-Spielzeug. Sie ist mit 27 Werkzeugen direkt an Ihre Werkstatt angeschlossen: Aufträge, Termine, Lager, Rechnungen, Kundenakte.
Kein Cursor, keine Klicks: Das goldene Licht ist Jessica. Schauen Sie ihr einmal beim Aufräumen zu.
Beispielansicht
Jessica ist so gebaut, dass Sie ihr gerne Verantwortung geben — jeden Tag ein Stück mehr.
Jessica antwortet mit Werten aus Ihren echten Daten — jede Aussage lässt sich bis zum Beleg zurückverfolgen.
Jede Aktion steht sauber im Protokoll: wer, wann, was. Das schafft Vertrauen — auch beim Steuerberater.
Jessica ist ab dem Paket Werkstatt komplett enthalten. Einschalten, machen lassen — sie arbeitet jeden Tag einfach mit.
Rollen gelten auch für die KI: Preise sieht nur, wer sie sehen soll. Sie behalten die Hand am Steuer.
Vom QR-Check-in an der Annahme bis zur EÜR für den Steuerberater — ein System statt sieben Insellösungen.
Monatlich kündbar, alle Updates inklusive, Datenimport kostenlos. 14 Tage testen — ohne Zahlungsdaten.
Für den Einstieg in die digitale Werkstatt
39 € / Monat zzgl. USt.
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Alles drin — der Betrieb läuft von selbst mit
129 € / Monat zzgl. USt.
Jährlich 1.290 € — 2 Monate geschenkt
Der digitale Kern — mit Jessica
89 € / Monat zzgl. USt.
Jährlich 890 € — 2 Monate geschenkt
Wechsel jederzeit zum Monatsende · Bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate geschenkt.
Alles zu Test, Paketwechsel und Jahreszahlung. Etwas offengeblieben? Im Demo-Gespräch antwortet ein Mensch.
14 Tage, mit vollem Funktionsumfang und ohne Zahlungsdaten. Danach entscheiden Sie aktiv: Der Test wird nicht automatisch zum Vertrag. Wer weitermacht, arbeitet nahtlos mit denselben Daten weiter.
Jeder Betrieb, dessen Gründung keine 12 Monate zurückliegt — die Gewerbeanmeldung zu zeigen genügt. Die ersten 3 Monate sind geschenkt, in jedem Paket; danach gilt der normale Monatspreis, monatlich kündbar.
Zwei Monate: Bei jährlicher Zahlung kosten 12 Monate nur 10 Monatspreise — Start 390 € statt 468 €, Werkstatt 890 € statt 1.068 €, Betrieb 1.290 € statt 1.548 €, jeweils zzgl. USt. Monatliche Zahlung bleibt selbstverständlich möglich.
Ja, jederzeit zum Monatsende — nach oben wie nach unten. Ihre Daten bleiben vollständig erhalten; es ändert sich nur, welche Funktionen freigeschaltet sind.
Nein. Keine Einrichtungsgebühr, keine versteckten Posten, bei monatlicher Zahlung monatlich kündbar. Der Datenimport ist kostenlos — Kunden, Fahrzeuge und Artikel übernehmen wir gemeinsam mit Ihnen aus der alten Software oder aus Excel.
Sie gehören Ihnen. Kunden, Fahrzeuge und Belege nehmen Sie als Export mit; anschließend löschen wir das Konto — gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben davon unberührt.
Ja: Rechnungen, Kassenbuch und das 10-Jahre-Cloud-Archiv (ab Paket Werkstatt) sind GoBD-konform, E-Rechnungen im Format XRechnung/ZUGFeRD eingeschlossen. Was bis 2028 auf Werkstätten zukommt, steht im Ratgeber zur E-Rechnung.
Nein. Werkstattdesk läuft im Browser — am Büro-PC, am Tablet in der Halle, am Handy vor dem Auto. Updates kommen automatisch, eine eigene IT braucht es nicht.
Testzugang sofort, Live-Demo auf Wunsch. Kein Vertrieb, der dreimal anruft — versprochen.
Zwei Minuten, keine Zahlungsdaten. Ihre Werkstatt ist sofort startklar.
Kunden & Fahrzeuge importieren wir aus Ihrer alten Software oder Excel — kostenlos.
Der Moment, in dem es bei den meisten „klick" macht.
Der Testzugang entsteht sofort — Sie legen ihn selbst an und sind in zwei Minuten drin. Keine Zahlungsdaten, kein Vertrag, endet automatisch.
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Antworten auf die Fragen, die Meister wirklich suchen: Pflichten, Preise, Abläufe. Jeder Beitrag ist so geschrieben, dass er auch ohne Werkstattdesk weiterhilft.
Ab 2027 Pflicht für Betriebe über 800.000 € Vorjahresumsatz, ab 2028 für alle B2B-Rechnungen. Was XRechnung und ZUGFeRD konkret bedeuten, wer betroffen ist — und welche drei Dinge Sie schon dieses Jahr erledigen sollten. Ohne Panik, mit Checkliste.
Die E-Rechnung kommt nicht irgendwann — sie hat einen Fahrplan. Seit 2025 müssen Sie strukturierte Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Betriebe mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz sie auch ausstellen, ab 2028 gilt das für alle B2B-Rechnungen. Gute Nachricht: Für eine Werkstatt ist das kein Drama — wenn drei Dinge geklärt sind.
Eine PDF per E-Mail ist keine E-Rechnung. Gemeint sind strukturierte Formate, die Buchhaltungssysteme direkt lesen: XRechnung (reines Datenformat) und ZUGFeRD (PDF mit eingebetteten Daten — für Menschen lesbar, für Maschinen auch). Beide gelten; ZUGFeRD ist im Werkstattalltag der freundlichere Weg, weil der Kunde weiterhin eine normale PDF sieht.
Privatkunden sind nicht betroffen — aber sobald ein Gewerbe dahintersteht (Handelsvertreter, Hausverwaltung, der Malerbetrieb mit dem Transporter), zählt die Rechnung als B2B.
66 % der Autofahrer würden ihren Werkstatttermin gern online buchen — aber nur gut ein Viertel der Betriebe bietet es an. Diese Lücke ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen ein kleiner Schritt sofort spürbar Kundschaft bringt.
Jeder Anruf unterbricht jemanden — meistens den, der gerade an der Bühne steht oder einen Kunden vor sich hat. Fast die Hälfte der Anrufe in kleinen Betrieben geht verloren oder wird verschoben („rufen Sie später nochmal an“). Der Kunde, der nicht durchkommt, ruft selten dreimal an: Er bucht dort, wo es sofort klappt.
Beginnen Sie mit zwei, drei planbaren Leistungen (Räderwechsel, Ölservice, HU-Termin) und einem begrenzten Zeitfenster — etwa vormittags. Nach zwei Wochen sehen Sie, wie Ihre Kundschaft bucht, und öffnen mehr. Wichtig: Der Buchungslink gehört überall hin, wo der Kunde Sie findet — Google-Profil, Website, E-Mail-Signatur, Rechnungsfuß.
Zahlen: DEKRA/Ipsos-Umfrage unter 1.000 Fahrzeughaltern (dekra.de). Die Studie erscheint jährlich; die Anteile schwanken zwischen den Ausgaben.
Der Kostenvoranschlag entscheidet zweimal übers Geld: einmal, ob der Kunde den Auftrag gibt — und einmal, ob am Ende Marge übrig bleibt. Wer ihn „aus dem Bauch“ schreibt, verliert an beiden Enden.
Zwischen Halle und Büro verdunsten Positionen: die Glühlampe nebenbei, die halbe Stunde Fehlersuche, das Kleinmaterial. Alles ehrlich erbracht — nur nie aufgeschrieben. Die zuverlässigste Gegenmaßnahme ist, dass Arbeiten dort erfasst werden, wo sie passieren: am Fahrzeug, im Auftrag, sofort. Dann ist die Rechnung nur noch die Summe dessen, was wirklich getan wurde.
Ein guter KVA wird per Klick zum Auftrag und später zur Rechnung — dieselben Positionen, derselbe Stand. Jedes Neu-Eintippen ist eine Fehlerquelle und kostet die Viertelstunde, die abends fehlt.
Die meisten offenen Rechnungen sind kein böser Wille — sie sind vergessen worden. Genau deshalb funktioniert freundliches Mahnen: Es erinnert, ohne zu beschämen, und es schützt die Kundenbeziehung, während es das Geld holt.
„Sicher ist unsere Rechnung in der Urlaubspost verschwunden — hier ist sie noch einmal, zusammen mit unseren Bankdaten.“ Ein Satz wie dieser holt Geld und Sympathie. Wichtig ist nur, dass er pünktlich rausgeht — nicht erst, wenn der Ärger schon da ist.
Die Zahlungsmoral folgt der Erinnerung: Je länger eine Rechnung unangemahnt liegt, desto weiter rutscht sie in der Prioritätenliste des Kunden nach unten. Betriebe, die systematisch am Tag X erinnern, berichten von deutlich kürzeren Außenständen — ohne einen einzigen unfreundlichen Brief.
Die Reifeneinlagerung ist zweimal im Jahr die beste Kundenbindungsmaschine, die eine Werkstatt haben kann — vorausgesetzt, sie kostet Sie nicht mehr Nerven als sie einbringt.
Der Lagerpreis selbst (üblich sind je nach Region 30–60 € pro Saison inklusive Wechsel-Rabatt) ist nur der Anfang. Der eigentliche Wert: Der Kunde kommt garantiert zweimal im Jahr — und jeder Termin ist eine Sichtprüfung, ein Gespräch, oft ein Folgeauftrag. Bremsen, Stoßdämpfer, HU-Termin: Vieles wird beim Räderwechsel entdeckt.
Wer Rad-Sätze auf Karteikarten führt, sucht im Oktober. Ein digitales Reifenlager kennt Platz, Profiltiefe, DOT und Zustand jedes Satzes — und schreibt die Standgebühr automatisch weiter, wenn ein Kunde seine Räder schlicht liegen lässt.
Morgens um sieben stehen vier Kunden gleichzeitig am Tresen, das Telefon klingelt, und irgendwo liegt ein Schlüssel, von dem niemand weiß, zu welchem Auto er gehört. Die digitale Annahme löst genau diese halbe Stunde auf.
Der Kunde scannt an der Tür einen QR-Code, tippt Kennzeichen und Anliegen ein, fotografiert auf Wunsch den Fahrzeugschein und wirft den Schlüssel in den Kasten. Das System legt Kunde, Fahrzeug und Auftrag an — noch bevor jemand vom Team „Guten Morgen“ gesagt hat. Der Fahrzeugschein wird dabei maschinell gelesen: FIN, HSN/TSN, Erstzulassung — ohne Abtippen.
Muss auch nicht jeder: Der Eincheck ist ein zusätzlicher Weg, kein Ersatz für den Tresen. Erfahrungsgemäß nutzt ihn zuerst, wer es eilig hat — und genau diese Kunden entlasten die Stoßzeit am meisten.
Jeder vierte Autofahrer verpasst seine HU — und nur etwa die Hälfte wird von ihrer Werkstatt erinnert. Dabei ist die HU-Erinnerung der einfachste Marketing-Kanal, den es gibt: Sie schreibt Kunden an, die sicher einen Bedarf haben.
Eine HU-Erinnerung ist keine Werbung — sie ist ein Service. Der Kunde empfindet sie als Aufmerksamkeit („die denken an mich“), nicht als Verkauf. Entsprechend hoch sind die Rückläufe: Ein erheblicher Teil bucht direkt einen Termin, oft samt HU-Vorbereitung.
Mit Karteikarten ist das ein Nachmittagsjob pro Monat — und genau deshalb passiert es nicht. Ein System zieht das Fälligkeitsdatum aus der Fahrzeugakte, schreibt automatisch an und protokolliert, wer reagiert hat. Ihre Aufgabe schrumpft auf: einmal die Vorlage formulieren.
GoBD klingt nach Steuerberater-Deutsch, entscheidet aber ganz praktisch, ob Ihre Buchführung einer Prüfung standhält. Die gute Nachricht: In einer Werkstatt geht es im Kern um drei Regeln — und die kann Software fast vollständig übernehmen.
Eine einmal gestellte Rechnung wird nie verändert oder gelöscht — Korrekturen laufen als Storno mit Gutschrift und neuer Rechnung. Rechnungsnummern sind lückenlos: Fehlt die 2026-0147 zwischen 0146 und 0148, fragt der Prüfer nach. Software, die „festschreibt“, macht diese Regel automatisch unverletzlich.
Jede Barbewegung gehört einzeln, zeitnah und unveränderlich ins Kassenbuch. Kassensturz heißt: Der gezählte Bestand muss zum Buch passen — jeden Tag, nicht freitags rückwirkend. Excel-Kassenbücher gelten als veränderbar und sind damit angreifbar.
Rechnungen — empfangene wie ausgestellte — müssen über die gesetzliche Frist aufbewahrt und maschinell auswertbar vorgelegt werden können. Ein Ordnerregal erfüllt das nur mühsam; ein durchsuchbares digitales Archiv erledigt die Anfrage des Prüfers in Minuten.
Der häufigste Grund, bei alter Software zu bleiben, ist nicht Liebe — es ist die Angst vor dem Umzug. Dabei ist ein Werkstattsoftware-Wechsel planbar wie eine große Inspektion: Mit Checkliste ist er in Tagen erledigt, nicht in Monaten.
Zwischen Oktober und November entscheidet sich, ob Ihre Werkstatt das Reifengeschäft souverän abwickelt oder im Chaos versinkt. Wer jetzt systematisch plant, schafft mehr Fahrzeuge pro Tag, vermeidet Leerläufe und hält das Team bei Laune. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie die Hochsaison ohne Nachtschichten und verlorene Kunden meistern.
Das Reifengeschäft bringt in wenigen Wochen einen erheblichen Teil des Jahresumsatzes. Gleichzeitig ist es planbar wie kaum ein anderer Werkstattbereich: Die Kunden kommen nicht wegen eines Defekts, sondern weil der Kalender es verlangt. Genau das macht die Saison zur Chance — vorausgesetzt, Sie nutzen den Vorlauf.
Die Herausforderung liegt im Zusammenspiel dreier Faktoren: Termine müssen so getaktet sein, dass weder Wartezeiten noch Leerlauf entstehen. Das Lager muss die richtigen Reifen zur richtigen Zeit bereithalten. Und das Personal braucht einen realistischen Einsatzplan, der Überstunden begrenzt und trotzdem flexibel bleibt.
Beginnen Sie spätestens Anfang September damit, Ihre Einlagerungskunden zu kontaktieren. Diese Gruppe ist Gold wert: Sie wissen genau, welche Reifen im Lager liegen, und können die Termine ohne Rückfragen vergeben. Ein kurzer Anruf, eine SMS oder eine E-Mail mit konkretem Terminvorschlag genügt. Viele Kunden sind dankbar, wenn sie sich nicht selbst kümmern müssen.
Für Kunden ohne Einlagerung lohnt ein Blick ins Rechnungsarchiv: Wer hat im Vorjahr Winterreifen gekauft oder wechseln lassen? Diese Liste ist Ihre zweite Priorität. Auch hier gilt: Je früher Sie Termine anbieten, desto besser verteilt sich die Last.
Praxis-Tipp: Legen Sie für die ersten zwei Oktoberwochen bewusst weniger Reifentermine als später. Viele Kunden warten auf den ersten Kälteeinbruch — dann explodiert die Nachfrage. Wer früh bucht, bekommt einen Bonus: etwa eine kostenlose Reifenwäsche oder fünf Euro Rabatt auf die Einlagerung.
Ein Reifenwechsel mit eingelagerten Rädern dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten pro Fahrzeug — inklusive Fahrzeug holen, Räder montieren, Drehmoment prüfen und Einlagerungsprotokoll aktualisieren. Planen Sie nie mit dem Bestwert, sondern mit dem realistischen Durchschnitt.
Bewährt hat sich ein fester Reifenblock pro Tag: etwa von 7:30 bis 12:00 Uhr nur Reifenwechsel, nachmittags reguläre Werkstattaufträge. So bleibt die Hebebühne für Reifen reserviert, und Ihr Team kann im Rhythmus arbeiten, statt ständig zwischen Auftragsarten zu springen.
Bevor Sie Termine vergeben, brauchen Sie Klarheit über Ihr Lager. Gehen Sie die Einlagerungsliste durch: Welche Reifensätze sind vollständig? Welche Kunden brauchen neue Reifen, weil das Profil an der Grenze ist oder die Reifen überaltert sind?
Für Neureifenverkäufe gilt: Bestellen Sie gängige Größen früh. Erfahrungsgemäß sind bestimmte Dimensionen ab Mitte Oktober beim Großhandel knapp. Sprechen Sie mit Ihrem Lieferanten über Lieferzeiten und vereinbaren Sie gegebenenfalls eine Reservierung für kritische Größen.
Lagerorganisation: Sortieren Sie eingelagerte Räder so, dass die Termine der ersten Woche vorne stehen. Klingt banal, spart aber täglich Zeit. Beschriften Sie jeden Satz eindeutig mit Kundennummer oder Kennzeichen und Einlagerungsdatum.
Die Reifensaison ist kein Sprint, sondern ein Sechs-Wochen-Lauf. Wer sein Team in der ersten Woche verheizt, hat in der vierten ein Problem. Planen Sie deshalb von Anfang an mit Augenmaß:
Sprechen Sie vor Saisonbeginn offen mit Ihrem Team: Wann sind Urlaube geplant? Wer kann im Notfall einspringen? Wer übernimmt Samstagsdienste? Je früher diese Fragen geklärt sind, desto weniger Konflikte entstehen im laufenden Betrieb.
Viele Werkstätten unterschätzen, wie viel Zeit das Telefon in der Saison frisst. Jeder Anruf, der sich vermeiden lässt, ist gewonnene Arbeitszeit. Setzen Sie deshalb auf klare Vorab-Kommunikation:
Wenn Sie Reifenhotel-Kunden haben, deren Reifen erneuert werden müssen, rufen Sie an, statt nur eine E-Mail zu schicken. Das persönliche Gespräch schafft Vertrauen und vermeidet Missverständnisse über Preise und Auswahl.
Notieren Sie direkt nach der Saison, was gut lief und was nicht. Wie viele Fahrzeuge haben Sie pro Tag geschafft? Wo gab es Engpässe? Welche Reifengrößen waren zu früh ausverkauft? Diese Informationen sind Gold wert für die nächste Planung — aber nur, wenn Sie sie festhalten, solange die Erinnerung frisch ist.
Unsere Partner geben Werkstattdesk-Kunden Vorzugskonditionen auf Teile und Dienstleistungen. Ihren persönlichen Partnercode finden Sie im Konto unter Einstellungen → Partner.
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Ihr Logo hierAlle genannten Konditionen beruhen auf Partnerabsprachen (Stand August 2026) und gelten für Werkstattdesk-Kunden mit gültigem Partnercode. Original-Logos werden mit Freigabe der Partner eingesetzt — bis dahin Monogramm-Kacheln.
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Erlanger Str. 180
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Kontakt: Telefon 0176 34489773 · E-Mail info@werkstattdesk.pro
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